Wie wirkt sich die internationale Finanzmisere auf die HR-Softwarehäuser aus? Vier Fragen an Susanne Klimesch, Mitglied der Geschäftsleitung von HR Software und verantwortlich für strategische Planung und operatives Business.
Frau Klimesch, wie kommt HR Software durch die Krise?
Wir sind mit diesem Jahr sehr zufrieden. Trotz der allgemein schlechten Lage haben wir bislang sehr gute Umsätze erzielt. Und was noch an Aufträgen für den Rest des Jahres ansteht, sieht ebenfalls gut aus. Wir konnten in den letzten Monaten sowohl im Neukunden- als auch im Bestandskundengeschäft sehr gute Erfolge verbuchen.
Das klingt ja sehr erfreulich. Gibt es einen Grund für diese guten Nachrichten?
Es gibt gleich zwei: Zum einen findet unsere Public Sector Suite großen Anklang in den Ämtern und Verwaltungen. Zum anderen hat die Cezanne Connect Suite für das Talent Management wesentlich zu unserem Erfolg beigetragen. Im Vergleich zum Vorjahr konnten wir deshalb unsere Umsätze immens steigern.
Wieso hat gerade der Bereich Talent Management so angezogen?
Das ist eine Folge der Globalisierung. Denn ob groß oder klein, praktisch jedes Unternehmen bedient heutzutage auch Märkte im Ausland, von Europa über Asien bis hin nach Nord- und Südamerika. Also muss sich auch Talent Management deutlich stärker global ausrichten.
Unsere multilinguale Cezanne Connect Suite ist hierfür bestens ausgelegt. Neben den Modulen People und Compensation & Benefit verfügt sie über e-Recruitment, Perfomance Management und Succession & Career. Integrierte Prozessgeneratoren ermöglichen dabei eine Prüfung und Erledigung von Tätigkeiten weltweit.
Darüber hinaus wissen unsere Kunden die gute internationale Vernetzung von HR Software zu schätzen. Wir arbeiten mit Cezanne bereits seit Jahrzehnten innerhalb eines globalen Netzwerks und können somit Kunden in nahezu jedem Land der Welt direkt vor Ort betreuen. Ein Vorteil, von dem unsere Kunden profitieren.
Welche Pläne hat HR Software für das nächste Jahr?
Wie von HR Software gewohnt, werden wir unsere Suiten weiterentwickeln und weiter optimieren. Es werden neue Funktionalitäten hinzukommen, die unsere Anwender wünschen. Microsoft bleibt unser Entwicklungspartner. Um unseren Kunden aktuelle und zukunftsweisende Technologien zu gewährleisten, planen wir für das nächste Jahr eine sehr enge Zusammenarbeit mit Microsoft.